Besenreiser

Besenreiser sind kosmetisch störende netz- oder fächerförmige Venen, die hauptsächlich an den Beinen auftreten. Sie betreffen die meisten Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, doch auch Männer sind betroffen. Sichtbare bläulich-rote Gefäße an Oberschenkeln, Füßen oder Waden werden von vielen Menschen als unattraktiv empfunden. Mitunter liegt der Grund in einer genetischen Veranlagung von Bindegewebsschwäche. Eine medizinische Abklärung ist daher vor jeder Behandlung zu empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Cynosure-Lasertechnologie wird als modernes Verfahren zur Gefäßbehandlung für die schonende Entfernung von Besenreisern und störenden Äderchen eingesetzt. Die Gefäße werden durch Einwirkung des Laserimpulses sanft verschlossen — ganz ohne Spritze, Operation oder andere invasive Methoden.

Besenreiser-Venen am Arm werden mit der Injektion eines Verödungsmittels behandelt

Das Unterspritzen (Sklerosierung) der Besenreiser ist der Lasertherapie vorzuziehen. Feine Besenreiser oder nach der Sklerosierung verbliebene Besenreiser können mit dem Nd-YAG-Laser beziehungsweise mit dem fraktioniertem Diodenlaser behandelt werden.

Prinzipiell ist eine Sklerosierungsbehandlung der Lasertherapie vorzuziehen. Bei dieser wird das Verödungsmittel mit einer kleinen Kanüle in die Gefäße gespritzt, mit dem Ziel eine Venenentzündung zu erzeugen, die zum Verschluss der ästhetisch störenden Äderchen führt. Je nach Ausmaß der Besenreiser sind ein bis drei oder mehrere Sitzungen im Zeitintervall von zwei bis drei Wochen erforderlich. Ein Kompressionsverband wird nach der Unterspritzung für drei bis vier Tage angelegt.